Aus der Arbeit des Geschäftsführenden Ausschusses
Bericht über die Sitzung des Geschäftsführenden Ausschusses vom 29.3. bis 1.4.2006 in Fulda
Zu seiner sog. Frühjahrssitzung trifft sich der GA immer an dem Ort, an welchem die nächste Herbsttagung stattfinden wird. Dies, um sich mit den Örtlichkeiten vertraut zu machen, aber auch, um die einzelnen Tagungsräume zu besichtigen und für die jeweiligen Veranstaltungen festzulegen. Seit 2005 nehmen an diesem Treffen auch die Regionalbeauftragten und Convention Partners, unsere Veranstaltungsagentur, teil. Hierüber wird Frau Rechtsanwältin Dr. Niebergall-Walter noch gesondert berichten.
Leider stand uns das Hotel Maritim, in dem die Herbsttagung 2006 stattfinden wird, nicht für unsere Sitzung zur Verfügung, da es komplett ausgebucht war. Aber bei einem gemeinsamen Abendessen mit den Regionalbeauftragten konnten wir uns davon überzeugen, dass das Maritim Fulda für die Bedürfnisse der Herbsttagung gut geeignet ist und auch sehr schön liegt. Der Service war freundlich und engagiert, so dass wir hoffen, dass es unseren Mitgliedern dort gut gefallen wird. Der GA hat in seiner Sitzung zunächst das am nächsten Tage bevorstehende Treffen mit den Regionalbeauftragten vorbereitet. Frau Kollegin Dr. Niebergall-Walter hatte dies bereits in ihrer Zuständigkeit strukturiert. Die Teilnahme der AG und deren Engagement am DAT vom 25. – 27.5.2006 in Köln waren dann Gegenstand letzter Feinplanungen. Dort veranstaltet die AG je eine gemeinsame Veranstaltung mit der AG Sozialrecht und der AG Erbrecht. Außerdem findet der traditionelle Empfang der AG ebenfalls wieder statt. Über die kurz bevorstehende Studienreise nach Griechenland, in diesem Jahr nach Kos, war wenig zu berichten: Die Referenten haben alle fest zugesagt; das Programm ist von der Vorsitzenden und dem Kollegen Schwackenberg bereits erstellt. Die Zahl der bereits angemeldeten Teilnehmer ist erfreulich.
Die Mitgliederversammlung und Herbsttagung in Fulda nahm dann den meisten Raum in der Sitzung ein. Die Veranstaltung soll unter dem Generalthema stehen: „Mein Haus/Dein Haus/Kein Haus: Die Immobilie im Familienrecht“. Es werden eine Vielzahl von Vorträgen zu den damit verbundenen Einzelprob-lemen angeboten werden: Immobilienverträge; Gewaltschutz/ Wohnungszuweisung; Grundbuchrecht; Vertragsgestaltung; Zwangsversteigerung; Wohnwert; Bankrecht; Bewertungsfragen. Auch hier liegt der GA in seiner Vorbereitung „gut in der Zeit“, da nahezu alle Referenten, um die sich die Mitglieder des GA bemühten, auch zugesagt haben. Der Herbsttagung wird erneut das Symposium über das aktuelle Familienrecht, diesmal das der Schweiz, vorangestellt werden. Namhafte Referenten werden zur gemeinsamen elterlichen Sorge, zur Schaffimg eines Fachanwalts für Familienrecht in der Schweiz und für das dortige Güterrecht erwartet. Aktuelle Vorträge und Themen sollen danach zu den anstehenden Reformen im Familienrecht und deren Auswirkungen und zum neuen Familienverfahrensrecht die Herbsttagung eröffnen. Die aktuelle Stunde wird sich in diesem Jahr voraussichtlich mit dem Prozesskostenhilferecht beschäftigen.
Kollege Kirmes hatte an dem diesjährigen Seminar in Warth teilgenommen und war voll des Lobes, nicht nur wegen der erfreulichen Zahl der Teilnehmer, sondern auch wegen der Durchführung und der anspruchsvollen Inhalte dieser jetzt schon festen jährlichen Veranstaltung, die wir das erste Mal gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Erbrecht durchgeführt haben. Hinsichtlich der Zeitschrift FF wurde seitens der Herausgeber beschlossen, Herrn Prof. Dr. Gerd Brudermüller, Vorsitzender des Deutschen Familiengerichtstages, der der AG ja schon seit langer Zeit freundschaftlich verbunden ist, in den Beirat der Zeitschrift aufzunehmen.
Der Inhalt der Fortbildungsveranstaltungen, deren Kosten sich aktuell gerade erfreulich zu verringern scheinen, wurde erörtert, neue Referenten und neue Themen hierfür wurden besprochen. Allgemein beklagt wurde die Vielzahl der Mit-Bewerber auf dem Markt, aber auch, dass es leider keine Exklusivrechte für Referenten und Titel unserer Veranstaltungen geben kann und geben wird. Gleichwohl hat sich die AG nach den bisher vorliegenden Zahlen auch auf diesem Gebiet sehr gut behauptet.
Bezüglich der Öffentlichkeitsarbeit wurde festgestellt, dass der Newsletter im Internet eine sehr gute Resonanz erfährt und eine gute Ergänzung zu der FF ist. Festgelegt wurden dann noch die Termine für die Sitzungen des GA und die weiteren Herbstversammlungen bis in das Jahr 2008 hinein. Beschlossen wurde hierbei, die Herbsttagung im Jahre 2009 in Bamberg zu veranstalten.
Die Sitzung endete nach der Sitzung mit den Regionalbeauftragten am Samstagmittag.
Jörg Kleinwegener, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht, Detmold