Fragen kostet nichts. Oder doch?

Wie viel Ihre Famili­en­an­wältin oder Ihr Famili­enanwalt berechnet und was der Staat dazugibt.

Sie erhalten von Ihrem Partner nach der Trennung zu wenig Unterhalt? Ihnen wird nach der Scheidung der Umgang mit den gemein­samen Kindern verweigert? Sie möchten Ihrer Ehe ohne Trauschein eine rechts­si­chere Basis geben? Es gibt viele Situa­tionen, die die Einschaltung einer Famili­en­an­wältin oder eines Famili­enan­walts erfor­derlich machen. Doch viele scheuen davor zurück – in dem Glauben, sich einen Famili­enanwalt nicht leisten zu können. Einen Famili­enanwalt kann sich aber wirklich jeder leisten. Und es bringt Ihnen überzeu­gende Vorteile, sich in jedem Fall so früh wie möglich von einer Famili­en­an­wältin oder einem Famili­enanwalt beraten zu lassen. So machen Sie Ihrem Gegenüber von Anfang klar, dass Ihr Stand­punkt profes­sionell abgesi­chert ist.

Guter Rat ist wertvoll, aber nicht teuer.

Eines ist sicher: Anwalts­ho­norare halten sich stets im Rahmen. Ganz gleich ob Sie nur ein Beratungs­ge­spräch möchten oder einen Rechts­bei­stand vor Gericht. Denn Ihre Famili­en­an­wältin oder Ihr Famili­enanwalt hat sich dabei nach dem Rechts­an­walts­ver­gü­tungs­gesetz (RVG) zu halten. Fragen Sie am besten gleich beim ersten Gespräch nach den voraus­sicht­lichen Kosten. Das gibt Ihnen Sicherheit und ist für Ihre Famili­en­an­wältin oder Ihren Famili­enanwalt eine Selbst­ver­ständ­lichkeit. Bei Gerichts­ver­fahren – außer bei Sozial­rechts-, Straf- und Bußgeld­sachen – bestimmt der jeweilige Geschäftswert, Streitwert oder Gegen­standswert die anfal­lenden Kosten. Für außer­ge­richt­liche Leistungen bemisst sich das Honorar nach Umfang und Schwie­rigkeit der anwalt­lichen Bearbeitung, Bedeutung der Sache und nach der finan­zi­ellen Situation des Klienten.

Ein möglicher Zuschuss von Vater Staat

Sind Ihre Einkünfte und Ihr Vermögen eher niedrig, haben Sie mögli­cher­weise Anspruch auf Beratungs- und Prozess­kos­ten­bei­hilfe. Ob Sie diese Beihilfe erhalten, sagt Ihnen Ihre Famili­en­an­wältin oder Ihr Famili­enanwalt. Bringen Sie dazu einfach alle notwen­digen Unter­lagen wie Lohn- und Gehalts­ab­rech­nungen, Mietvertrag etc. mit. Prozess­kos­ten­bei­hilfe kann auch noch während des laufenden Prozesses beantragt werden – jedoch grund­sätzlich nicht rückwirkend. Oder haben Sie vielleicht sogar eine Rechts­schutz­ver­si­cherung? Dann brauchen Sie sich um die anfal­lenden Kosten meist überhaupt nicht zu kümmern. Ihr Famili­enanwalt klärt für Sie, ob und in welchem Umfang der Versi­che­rungs­schutz zum Tragen kommt.

Darüber hinaus können Sie in jedem Fall auf eine korrekte Abrechnung durch Ihren Famili­enanwalt vertrauen. Denn er weiß eines ganz genau: Nur wenn Sie mit seiner Leistung zufrieden sind und auch die Rechnung akzep­tieren, werden Sie wieder seinen Rat in Anspruch nehmen.